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"Ewige Sehnsucht" (I) |
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| "Ewige Sehnsucht" (I) Die ewige Sehnsucht gilt dir in Chang’ an. Wenn im Herbste die Grillen auf goldenem Brunnengeländer klagen, der erste Reif frösteln macht nachts auf der kalten Matte, die einsame Lampe trübe flackert, das Verlangen ins Unerträgliche wächst, öffne den Vorhang ich, schau auf den Mond - ein tiefer, vergeblicher Seufzer! Die schön ist wie eine Blume, weiß ich am anderen Ende der Wolken. Oben des Himmels unendliches Blau, unten des Wassers durchsichtige Wellen. Ausladend der Himmel, weitläufig die Erde, wie schwer wird der Seele ihr Flug! Die Träume selbst tragen nicht über die Berge und Pässe! Die ewige Sehnsucht bricht mir das Herz. Li Bo |
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